Schlagwort-Archiv: Schmerzhaftes

Apr 09

08/15 in der Heimat

19 Tage, fast doppelt so lang wie nach der 1. OP war ich in der Münchener Klinik. Dienstag Abend gab es dann endlich grünes Licht für die Entlassung am Mittwoch. Nur noch ein paar kleinere “teilnekrotisierte Stellen” fordern weiter Antibiotika und Sitzbäder, ich soll mir für die nach einer Unterleibsoperation dieser Größenordnung übliche Schonung gönnen. …

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Mrz 28

Es läuft :)

Der Verband ist runter, der Katheter raus. Es blutet noch ein wenig, etwas Wundsekret – nichts also, was für eine heilende Operationswunde ungewöhnlich wäre. Heftige, aber inzwischen ohne starke Medikamente erträgliche Schmerzen erinnern mich dran, dass alles noch frisch ist, und an das, was ich die letzten Monate ausgehalten habe. Die weite Reise (also jetzt …

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Mrz 14

Jenseits der Schmerzgrenze

Habe ich in diesen Tagen wirklich nichts zu berichten? Zumindest kommt es mir so vor, als würden all die Dinge, die ich so treibe, beiläufig passieren und ohne Bedeutung bleiben. Mein Bruder war aus München zu Besuch und ich hab mich sehr gefreut, ihn mal wieder zu sehen. Die Voruntersuchungen zur hoffentlich erlösenden OP am …

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Mrz 04

GA-OP, die Zwote ….

Der Nachtrag kommt spät, denn meine München-Tour liegt schon über zwei Wochen zurück. Aber die buchstäblich schlaflosen letzten Monate fordern zunehmend Tribut. Ich kann mich kaum noch auf meinen Rechner konzentrieren, das Denken fällt schwer. Dabei hat sich die anstrengende Autofahrt in den Schneewinter 2010 gelohnt. Mit dem Arztbesuch, einem Treffen mit einer alten Freundin …

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Jan 14

UK Essen: Mañana…

Es tropft nur noch. “Meatusstenose, nicht bougierbar” hat mein Urologe in die Klinikeinweisung geschrieben und mich ermahnt, das müsse baldmöglichst operiert werden, ich soll bloß nicht warten. Nicht, dass ich damit überhaupt hätte warten wollen- an mir liegt es bestimmt nicht, dass ich mich voraussichtlich noch wochenlang mit endlosen Toilettensitzungen, schlaflosen Nächten und der Angst …

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Sep 13

Sonntag, 14. September: Feuchtgebiet – oder Sumpf?

Sieht man mal von den seelischen Kratzern ab, die die scheinbar ständigen und ungefragten Zweifler an meinerm weiblichen Selbstvertrauen hinterlassen, hab ich eine Menge an Selbstverständlichkeit gewonnen, was meine eigene Sicht auf mein Frau-Sein betrifft. Trotzdem hat es gelegentlich noch einen Rest von Ungewohntem, wenn der Griff in den Schritt ins Leere geht. Auch was …

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Mai 30

Freitag, 29. Mai: Klinik adé

scheiden tut weh. Vormittags zieht Dr. Rossi noch ein paar Fäden und näht etwas nach, das ich für eine hässliche Heilungsstörung gehalten hatte. Aber Dr. Rossi ist weiterhin zufrieden mit dem, was er bei mir sieht: alles in bester Ordnung. Ich kann beruhigt nach Hause fahren. Mein Bett wird für eine Krebspatientin gebraucht. Ich werd …

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Mai 12

Dienstag, 12. Mai: T -6 Tage (Hart gelandet :( )

Es ist eine der leidigen Transfrauenerfahrungen, in seiner Selbsteinschätzung zurückgestutzt zu werden. In meinem Damenchor hab ich eine dieser oft schmerzhaft engen Grenzen der Weiblichkeit gefunden, die uns Transfrauen die Anatomie so setzt. Im Alt komm ich nicht tief genug runter, im Sopran nicht weit genug nach oben. Ich hab Angst, meine Mitsängerinnen rauszubringen, und …

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