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Jul 03

Freitag, 3. Juli: Flachgelegt und zerstochen

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Die ganze Woche hab ich flachgelegen. Seit Montag hab ich mich mit den Symptomen einer heftigen Sommergrippe rumgequält. Flau in den Knien, antriebslos, Muskelschmerzen, erkältet, dicker Kopp, und wenn ich nicht geschwitzt hab, hab ich bei 30° im Schatten nen dicken Pullover angezogen um nicht ganz so schlimm zu frieren. Aber das hatte ich schon öfter.
Meine Psychotherapeutin unterstützte deshalb meinen Verdacht, dass das auch mein Reizdarm sein könnte, und tatsächlich hat mich ein Gang aufs Klo heute morgen erlöst. Ich werd den demnächst endlich behandeln lassen, denn so einen Totalausfall wie diese Woche kann ich mir jetzt nicht mehr leisten. Ich glaub, die Augen der guten Frau Hoch haben irgendwie geglänzt als sie mir erzählt hat, dass zu einer Reizdarmtherapie ausser Medikamenten nebenbei auch Psychotherapie gehört. Na, soll mir recht sein, wenn das ihr Hobby ist. Ich hab die Sitzungen bei ihr schon fast vermisst, jetzt krieg ich vielleicht doch noch mal zehn drauf.
Damit stand meinem Besuch bei Sandra – im Folgenden “Domina” genannt nichts mehr im Weg. Schmerzen bin ich ja längst gewöhnt, aber nach anderthalb Stunden Nadelepilation war ich froh, dass meine Domina mit meinem Kinn für heute fertig war.
Was sonst noch passiert ist: ich hab meinen Termin für die zweite Op. In zwei Wochen ist es soweit. Über die Frage, ob ich den Brustaufbau – im Volksmund “Silikon” – machen lasse, hab ich länger nachdenken müssen als über die Genital-Op. Am Ende bin ich dann doch schwach geworden. In zwei Wochen hab ich solide C-Körbchen…

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