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Apr 21

Montag, 20. April: T – 28 Tage

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Wirklich nichts! Ehrlich?
Kommt davon, wenn man glaubt, so ein Tagebuch rückblickend schreiben zu können. So bewegungslos wars gestern nämlich gar nicht.
Mein Vertrag mit dem Rautenberg-Verlag ist raus. Danach musste ich mit mir ringen, einen Presseausweis zu beantragen. Ich hab den Antrag beim Deutschen Fachjournalisten Verband am Ende dann doch fertig gemacht. Allein schon die damit verbundene Rechtsschutzversicherung wird vielleicht früher nützlich werden als mir lieb ist.
Aber 95 € für eine Karte, die ich wahrscheinlich nicht so dringend brauche wie ein paar Schuhe, einen Monat Essen, meine Tickets nach Essen und zur Epi, die Sachen fürs Krankenhaus, den Sprit, den ich für meinen Nebenjob brauche? Kein Wunder, dass mein Darm spontan rebelliert hat – wie immer, wenn ich solche Risiken eingehen muss. Ich freu mich auf die Arbeit und fühl mich gleichzeitig mies, weil damit wieder die Gefahr von unbezahlten Rechnungen steigt. Ich hab mich immer noch nicht daran gewöhnt, lebensnotwendige Dinge manchmal einfach nicht bezahlen zu können. Schuldgefühle hab ich, obwohl ich keinen Grund hab mich schuldig zu fühlen. Na schön, ich hab selbst mal CDU gewählt, da darf ich mich nicht wundern, wenn es dann ganz im Sinne des US-Kapitalismus heisst: Wer Pech hat, ist selber schuld (ausser, er ist Bankmanager).

Dabei hab ich gar nicht bemerkt, dass schon wieder ein Tag rum ist. Eigentlich schade.

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